Kurzwelle

Auf Kurzwelle gibt es viele verschiedene Betriebsarten. Die bekanntesten sind AM für Radiosendungen, SSB (Einseitenband) für Funkamateure, CW für Morsezeichen und Digitalmodi wie RTTY oder PSK. Jede Betriebsart hat ihre eigene Art, Signale zu übertragen – von Musik und Sprache bis zu digitalen Daten oder Morse.

shortwave

Kurzwellenstationen senden auf bestimmten Frequenzen, die je nach Tageszeit, Jahreszeit und Sonnenaktivität unterschiedlich gut empfangbar sind. Morgens und abends sind oft niedrigere Frequenzen besser, tagsüber höhere.

Frequenzen

Wer eine bestimmte Frequenz oder einen Sender sucht, kann Internetseiten wie short-wave.info nutzen. Dort findet man aktuelle Sendepläne, Betriebsarten und Sendezeiten aus aller Welt. So lässt sich gezielt einstellen, wann und wo man einen Sender hören kann. Mit einem Empfänger kann man dann die gewünschte Frequenz ansteuern und live verfolgen, was gerade gesendet wird.

Websitewww.short-wave.info :: Mobile Seitem.short-wave.info

Video Anleitung: short-wave.info

Im Video zeige ich, wie man mit short-wave.info Frequenzen und Sender findet inklusive Entfernung und Sendeleistung und wie man den Ort auf Google Maps sichtbar macht.

Weitere online Frequenzsuchen von mir:

Video

Vergleich zwischen short-wave.info, Eibi Online und HFCC Online. Wo findet man mehr Frequenzen bzw. Informationen?

Wann ist der Empfang auf Kurzwelle am besten?

Das hängt ganz von der Frequenz und von der Uhrzeit ab und von der Sonnenaktivität. Wenn du dir einen schnellen Überblick verschaffen willst, besuche den SWL Guide (Führer für Kurzwellenhörer). Das Weltraum Wetter zeigt in der grafischen Anzeige ganz rechts, welche Kurzwelle Frequenzen generell wie gut empfangbar sind.

Weltraum-Wetter (Sonnenaktivität)

weltraum wetter

Meterband Frequenzbereich Bemerkung Morgen Tag Abend Nacht
120 m 2.300–2.495 kHz Tropenband gut schlecht gut gut
90 m 3.200–3.400 kHz Tropenband gut schlecht gut gut
75 m 3.900–4.000 kHz nicht in Amerika gut schlecht gut gut
60 m 4.750–5.060 kHz Tropenband gut schlecht gut gut
49 m 5.900–6.200 kHz weltweit mittel mittel mittel gut
41 m 7.200–7.450 kHz weltweit mittel mittel mittel gut
31 m 9.400–9.900 kHz weltweit mittel mittel mittel mittel
25 m 11.600–12.100 kHz weltweit mittel gut mittel mittel
22 m 13.570–13.870 kHz weltweit mittel gut mittel mittel
19 m 15.100–15.800 kHz weltweit mittel gut schlecht mittel
16 m 17.480–17.900 kHz weltweit schlecht gut schlecht schlecht
15 m 18.900–19.020 kHz weltweit schlecht gut schlecht schlecht
13 m 21.450–21.850 kHz weltweit schlecht wechselnd schlecht schlecht
11 m 25.670–26.100 kHz weltweit schlecht wechselnd schlecht schlecht

Betriebsarten, Codes und Frequenzen

In den Unterkapiteln des Bereiches "Funkempfang" gehe ich speziell auf einzelne Digitalcodes ein, wie und wo man sie empfängt und wie man sie dekodiert.

Betriebsart Digitalmode / Modulation Beschreibung Typische Frequenzbereiche (kHz)
AM Analoge Amplitudenmodulation Klassische Radiosendungen mit Sprache und Musik, z.B. internationale Programme 3.000 – 30.000
SSB Einseitenband (LSB/USB) Vor allem Funkamateure; effizient, nur Sprache, kein Musikradio 3.500 – 29.700
CW Morsezeichen Einfache, aber zuverlässige Kommunikation über lange Distanzen 3.500 – 29.700
RTTY Radioteletype Digitaler Text, wird z.B. von Funkamateuren oder Wetterstationen genutzt 3.500 – 14.300
PSK31 Phase Shift Keying Digitaler Textmodus für Amateurfunk, schmalbandig, gut für schwache Signale 3.500 – 29.700
FT8 Weak Signal Mode Automatischer Digitalmodus, sehr effizient bei schwachen Signalen, beliebt bei Funkamateuren 3.500 – 29.700
DRM Digital Radio Mondiale Digitale Radioprogramme auf Kurzwelle, Musik und Sprache in hoher Qualität 5.900 – 21.450

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