Space Synth :: Wanderlinse

XVA/Wavetable Synthesizer für Pads, Flächen und bewegte Sounds. Entwickelt von Richard Schley alias "Wanderlinse". Musikhaus ThomannPad Synthesizer (Software & Hardware) :: Synthesizer Schnäppchen (Provisionslinks = kein Unterschied für euch, kleiner Bonus für die kostenlose Nutzung)

Aufnahme aus

OSC 1

Level
%
Tune
%
WT Position
%
Stereo
%

OSC 2

Level
%
Tune
%
WT Position
%
Stereo
%

Sample / Noise

Level
%
Shaper
%
Unison
%

Filter A

Cutoff
%
Reso
%
Mix
%

Filter B

Cutoff
%
Reso
%
Mix
%

Envelope

Attack
%
Decay
%
Sustain
%
Release
%

Pad Motion

Filter Attack
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Filter Decay
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Filter Sustain
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Filter Env
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WT Motion
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Stereo Drift
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LFO / Mod

Rate
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Pitch
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Filter
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Pan
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Effekte

Chorus
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Chorus Rate
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Chorus Depth
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Delay
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Delay Time
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Feedback
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Reverb
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Reverb Size
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Damping
%
Master
%

Gesamtsignal

Master Output · Echtzeit

Piano Roll

Spielbar per MIDI und PC-Tastatur: A W S E D F T G Z H U J K
Klick: Note setzen/löschen · Velocity-Linie unten mit Maus ziehen · Die globale Oktavlage −3 bis +3 transponiert PC-Tastatur, MIDI und Piano Roll. MIDI wird geprüft …

Anleitung & Begriffe

Space Synth :: Wanderlinse ist auf breite Pads, Flächen und bewegte Klangfarben ausgelegt. Für den Einstieg reicht es, ein Preset zu wählen, eine Taste auf dem MIDI-Keyboard oder der PC-Tastatur zu halten und anschließend einzelne Regler langsam zu verändern.

Spielen, Oktave & Piano Roll

PC-Tastatur: A W S E D F T G Z H U J K spielen chromatische Töne. Mit Oktave −3 bis +3 wird die gesamte Tonlage verschoben. Ein MIDI-Keyboard wird automatisch erkannt, sofern der Browser Web MIDI unterstützt.

In der Piano Roll setzt oder löscht ein Klick eine Note. Das Raster bestimmt die zeitliche Auflösung. Die Linie darunter stellt die Velocity ein, also die Anschlagstärke. Soft, Groove und Crazy erzeugen unterschiedliche Zufallsmuster.

BPM, Metronom & Aufnahme

BPM bedeutet Beats per Minute und legt das Tempo fest. Das Metronom markiert die Viertelschläge; der erste Schlag eines Taktes ist betont. Wird das Metronom während einer laufenden Piano Roll eingeschaltet, setzt es beim nächsten passenden Taktschlag ein und bleibt mit dem Pattern synchron.

Aufnahme Start schaltet den Recorder zunächst nur bereit. Die WAV-Aufnahme beginnt erst mit der ersten gespielten Note. Mit Aufnahme Stop wird sie beendet. Der Metronom-Klick wird nicht mit aufgenommen.

Oszillatoren & Wavetables

Ein Oszillator (OSC) erzeugt das Rohmaterial des Klangs. Klassische virtuelle Analog-Wellenformen wie Sägezahn, Rechteck oder Dreieck besitzen eine feste Grundform. Level regelt die Lautstärke des Oszillators, Tune seine Stimmung, Unison legt mehrere leicht verstimmte Stimmen übereinander und Stereo verteilt sie im Raum.

Eine Wavetable ist eine Tabelle mit vielen aufeinanderfolgenden kurzen Wellenformen, sogenannten Frames . WT Position bestimmt, an welcher Stelle dieser Tabelle gespielt wird. Je nach Position kann derselbe Ton weich, hohl, gläsern, metallisch oder sehr obertonreich klingen.

Wavetables machen den Klang nicht automatisch technisch „besser“. Ihr großer Vorteil ist die größere spektrale Vielfalt und Bewegung . Eine klassische Sägezahnwelle bleibt grundsätzlich gleich. Bei einer Wavetable kann sich die Wellenform während eines gehaltenen Tons verändern. Genau das erzeugt bei Pads und Soundflächen lebendige Klangverläufe. Die Wavetables dieses Synths werden im Programm selbst erzeugt; fremde Serum-Wavetables werden nicht verwendet.

Filter, Cutoff, Resonance & Shaper

Ein Filter entfernt oder betont bestimmte Frequenzbereiche. Ein Lowpass lässt tiefe Frequenzen passieren und dämpft Höhen, ein Highpass macht das Gegenteil. Cutoff legt die Grenzfrequenz fest. Resonance/Reso betont den Bereich um diese Grenze. Mix bestimmt den Anteil des jeweiligen Filters.

Der Shaper verändert die Wellenform nichtlinear und erzeugt zusätzliche Obertöne. Kleine Werte verdichten den Klang, hohe Werte machen ihn rauer und aggressiver.

Envelope / Hüllkurve

Eine Envelope beschreibt, wie sich ein Ton nach dem Anschlag entwickelt. Attack ist die Einschwingzeit, Decay der Übergang zum Haltepegel, Sustain dieser Haltepegel und Release die Ausklingzeit nach dem Loslassen. Für weiche Flächen sind längere Attack- und Release-Zeiten typisch.

Pad Motion

Die Filter-Hüllkurve in Pad Motion bewegt den Filter zusätzlich im Zeitverlauf. Filter Env bestimmt Richtung und Stärke. WT Motion lässt die Wavetable-Position langsam wandern. Stereo Drift erzeugt minimale langsame Unterschiede zwischen Stimmen. Dadurch wirken lange Pads weniger statisch und organischer.

LFO / Mod

LFO steht für Low Frequency Oscillator. Er wird normalerweise nicht direkt als Ton gehört, sondern bewegt andere Parameter automatisch. Rate bestimmt die Geschwindigkeit. Pitch erzeugt Tonhöhenbewegung, Filter verändert die Klanghelligkeit und Pan bewegt den Klang im Stereobild.

Effekte

Chorus erzeugt leicht gegeneinander bewegte Kopien und verbreitert den Klang. Rate bestimmt die Geschwindigkeit, Depth die Stärke. Delay erzeugt Echos; Delay Time bestimmt den Abstand der Wiederholungen und Feedback deren Anzahl.

Reverb simuliert einen Raum. Size beeinflusst seine wahrgenommene Größe, Damping dämpft die Höhen im Nachhall und macht ihn dunkler. Master regelt die Gesamtlautstärke.

Sounds, Pattern & WAV

Presets sind Ausgangspunkte für eigene Klänge. Die aktuellen Einstellungen werden lokal im Browser zwischengespeichert. Sound speichern speichert einen Klang als JSON-Datei, Pattern speichern die Piano-Roll-Daten und Einstellungen. Sie können zwischen "Model D" und "Space Synth" getauscht werden. Das JSON Format enthält Steuerdaten. Eine WAV-Datei ist dagegen die tatsächlich gerenderte oder aufgenommene Audiodatei.

Tipp für große Flächen

Beginne mit einem Pad-Preset. Erhöhe Attack und Release moderat, bewege WT Position und WT Motion vorsichtig und ergänze Stereo Drift, Chorus und Reverb nur so weit, bis Bewegung und Raum hörbar werden. Zu viel Modulation macht eine Fläche schnell unruhig oder verwaschen.

Entwickelt und zur Verfügung gestellt durch richy-schley.de :: Youtube Kanal Wanderlinse