Oszillator
Die eigentliche Klangquelle eines Synthesizers. Ein Oszillator erzeugt eine regelmäßig schwingende Wellenform. Im Soundlabor können bis zu drei Oszillatoren gleichzeitig erklingen.
Experimenteller Online Synthesizer (ohne KI)
Ein Synthesizer zum Tüfteln, Ausprobieren und Lernen. Erzeuge zufällige Sounds, verändere sie oder erzeuge gezielt eigene Kreationen und speichere sie ab. Aufnahmen werden ausschließlich als WAV-Datei auf deinem Gerät gespeichert. Funktioniert auf dem Handy und mit dem PC, unabhängig vom Betriebssystem (Windows, Linux, Mac). Ein Lexikon der Fachbegriffe findest du ganz unten ▼ Audio Kauftipps (Amazon)
Start, Aufnahme, Lautstärke und WAV-Download.
Beide Achsen frei zuweisbar.
Drei Klangquellen, einzeln schaltbar.
Die Regler folgen dem XY-Feld in Echtzeit, sobald sie einer Achse zugeordnet sind.
Langsame Modulation für Bewegung im Klang.
Lernen & verstehen
Hier findest du Erklärungen für alle verwendeten Fachbegriffe. Nur lesen = Informationen aufnehmen :: Lesen und ausprobieren = Lernen
Die eigentliche Klangquelle eines Synthesizers. Ein Oszillator erzeugt eine regelmäßig schwingende Wellenform. Im Soundlabor können bis zu drei Oszillatoren gleichzeitig erklingen.
Die Form der Schwingung bestimmt den Grundcharakter des Klangs. Sinus klingt weich und rein, Dreieck etwas obertonreicher, Rechteck hohl und kräftig und Sägezahn hell, rau und obertonreich.
Die Frequenz gibt an, wie oft eine Schwingung pro Sekunde stattfindet. 100 Hz bedeutet 100 Schwingungen pro Sekunde. Je höher die Frequenz, desto höher nehmen wir den Ton wahr.
Mehrere aktive Oszillatoren werden leicht gegeneinander verstimmt. Kleine Werte machen den Klang voller und erzeugen Schwebungen; größere Werte klingen zunehmend verstimmt. ct bedeutet Cent, ein Hundertstel eines Halbtons.
Treffen zwei fast gleiche Frequenzen aufeinander, schwankt die wahrgenommene Lautstärke regelmäßig. Dieses Pulsieren nennt man Schwebung. Es ist ein typischer Effekt leicht gegeneinander verstimmter Oszillatoren.
Bei der Frequenzmodulation wird die Tonhöhe eines Oszillators sehr schnell verändert. Dadurch können lebendige, metallische, glockenartige oder raue Klänge entstehen.
Bestimmt, wie stark die Frequenzmodulation in den Klang eingreift. Bei 0 % ist sie wirkungslos. Mit zunehmender Tiefe wird die Veränderung deutlicher und der Klang meist komplexer.
Bestimmt die Geschwindigkeit der Frequenzmodulation. Die Angabe erfolgt in Hertz. Niedrige Werte erzeugen eher hörbare Tonhöhenschwankungen, höhere Werte verändern zunehmend die Klangfarbe.
Ein Filter schwächt bestimmte Frequenzbereiche ab. Mit der Filterfrequenz legst du fest, ab welchem Bereich der Klang verändert wird. Dadurch lässt sich ein Klang beispielsweise dunkler, dünner oder schärfer machen.
Ein Lowpass lässt tiefe Frequenzen passieren und dämpft hohe Frequenzen oberhalb der eingestellten Filterfrequenz. Beim Herunterregeln wird der Klang deshalb zunehmend dumpfer und weicher.
Ein Highpass macht das Gegenteil: Hohe Frequenzen bleiben erhalten, während tiefe Frequenzen unterhalb der eingestellten Filterfrequenz abgeschwächt werden. Der Klang wird dünner und verliert Bassanteile.
Die Resonanz hebt den Frequenzbereich direkt an der Filtergrenze hervor. Kleine Werte betonen den Filtercharakter; hohe Werte können einen sehr spitzen, pfeifenden oder künstlichen Klang erzeugen.
Drive treibt das Signal stärker in eine nichtlineare Verzerrung. Dadurch entstehen zusätzliche Obertöne. Kleine Werte können Wärme und Präsenz geben, hohe Werte machen den Klang deutlich rauer und verzerrter.
Neben einer Grundfrequenz enthalten viele Klänge weitere, höhere Frequenzanteile. Diese Obertöne prägen die Klangfarbe. Deshalb klingen Sinus, Rechteck und Sägezahn bei gleicher Grundfrequenz unterschiedlich.
Low Frequency Oscillator bedeutet Niederfrequenz-Oszillator. Er ist normalerweise nicht selbst als Ton gedacht, sondern bewegt automatisch einen anderen Parameter – hier Tonhöhe, Filter oder Lautstärke.
Bestimmt, wie schnell der LFO arbeitet. Eine niedrige Rate erzeugt langsame Bewegungen; eine höhere Rate führt zu schnelleren Schwankungen.
Bestimmt die Stärke der automatischen Veränderung. Bei 0 % bewegt der LFO das gewählte Ziel nicht. Je höher die Tiefe, desto größer wird die hörbare Schwankung.
Legt fest, welchen Parameter der LFO automatisch verändert. Tonhöhe erzeugt beispielsweise Vibrato, Filter bewegt die Klangfarbe und Lautstärke erzeugt ein regelmäßiges An- und Abschwellen.
Das XY-Feld steuert zwei Klangparameter gleichzeitig. Eine Bewegung nach links oder rechts verändert den der X-Achse zugewiesenen Parameter; eine Bewegung nach oben oder unten verändert den Y-Parameter.
Regelt die Gesamtlautstärke des Soundlabors nach der Klangbearbeitung. Die einzelnen Oszillator-Lautstärken bestimmen dagegen, wie stark die drei Klangquellen untereinander gemischt werden.
Das Oszilloskop zeigt den zeitlichen Verlauf des Audiosignals als Kurve. So kannst du nicht nur hören, sondern auch sehen, wie sich Wellenformen, Mischungen, Filter und Modulationen auf das Signal auswirken.
WAV ist ein verbreitetes Audiodateiformat. Das Soundlabor kann den erzeugten Klang für die gewählte Zeit aufnehmen und als WAV-Datei direkt auf deinem Gerät speichern.
Ein Loop ist ein Klangabschnitt, der wiederholt abgespielt wird. „Loop-Übergang glätten“ versucht Anfang und Ende der Aufnahme weicher miteinander zu verbinden, damit beim Wiederholen weniger harte Übergänge entstehen.
Modulation bedeutet, dass ein Klangparameter nicht statisch bleibt, sondern sich verändert. FM, LFO und das XY-Feld sind verschiedene Möglichkeiten, solche Veränderungen zu erzeugen.
Das Soundlabor speichert keine Aufnahmen auf dem Server. WAV-Dateien werden nur lokal über deinen Browser heruntergeladen.
Entwickelt und zur Verfügung gestellt durch richy-schley.de