MORSE ONLINE

CW Decoder · v1.6.1 mit Rausch-Lernfunktion & autom. CW-Timing

Decoder entwickelt von „Wanderlinse“ :: Richy-Schley.de :: NEU: Wanderlinse Amazon Funkshop (Sachen aus meinen Videos)

BEREIT
ANZEIGE · WASSERFALL / AUDIO
0 1 kHz 2 kHz 3 kHz 4 kHz
CW-TON 700 Hz ◀ Signal im Wasserfall anklicken oder AUTOMATIK verwenden ▶ WPM 15
EMPFÄNGER-STEUERUNG
RAUSCHPROFIL nicht gelernt
CW-TASTUNG Blinkt im Rhythmus des erkannten Morse-Trägers
CW 700 Hz · 15 WPM
MORSE-ANALYSE
TON –
GESCHWINDIGKEIT –
TIMING lernt …
ELEMENT –
STATUS Warte auf Signal
FERNSCHREIBER-ANZEIGE · KLARTEXT
ANLEITUNG

Morsezeichen direkt aus dem Empfänger dekodieren

1. Signal zuführen: Im Dropdown AUDIOQUELLE den gewünschten Eingang auswählen und anschließend AUDIO START drücken. Bei einem SDR kann das beispielsweise ein virtuelles Audiokabel sein. QUELLEN NEU LADEN aktualisiert die Geräteliste. Alternativ kann eine gespeicherte Audio-/WAV-Datei geöffnet werden.

2. CW-Ton finden: Nach dem Audio-Start beginnt die Tonsuche automatisch. AUTOMATIK startet sie jederzeit neu und sucht den CW-Ton direkt in den Audiosamples zwischen 250 und 2.000 Hz. Die Suche ist vom Wasserfall unabhängig. Die gefundene Frequenz wird unter MORSE-ANALYSE → TON angezeigt. Nur bei schwierigen Mehrfachsignalen muss im Wasserfall manuell gewählt werden.

3. CW-Lampe: Die rote Lampe blinkt im Rhythmus des erkannten Morse-Trägers. Bleibt sie dunkel, wird aktuell keine gültige Tastung erkannt.

4. Geschwindigkeit und Timing: Mit AUTO WPM lernt MORSE Online die Grundzeit nicht mehr nur aus vermeintlichen Punkten. Ton- und Pausendauern werden gemeinsam ausgewertet. Dadurch passen sich Punkt, Strich, Zeichenpause und Wortpause besser an reale Handtastung an. Unter MORSE-ANALYSE → TIMING ist sichtbar, ob das Modell noch lernt oder bereits stabil ist. Bei sehr schwierigen Signalen kann die Geschwindigkeit weiterhin fest vorgegeben werden.

5. Eingangspegel: Eine manuelle Vorverstärkung ist normalerweise nicht nötig. Die Erkennung bewertet den CW-Ton relativ zum lokalen Rauschboden. Auch ein optisch kleiner Pegel kann deshalb gut dekodierbar sein.

6. Rauschunterdrückung: Bei Rauschen kann die Erkennung zu oft auslösen. Dann den Wert RAUSCHUNTERDRÜCKUNG etwas erhöhen. Werden schwache Morsezeichen verschluckt, den Wert vorsichtig verringern. Die Tonfindung selbst bleibt davon unberührt.

7. Rauschen lernen: Bei einer Stelle ohne Morsezeichen auf RAUSCHEN LERNEN drücken. MORSE Online zeichnet für vier Sekunden nur die typischen Merkmale des Rauschens an der aktuell eingestellten CW-Frequenz auf. Während dieser Zeit wird nicht dekodiert. Danach darf die Morse-Erkennung nur noch auslösen, wenn das aktuelle Signal deutlich über die gelernte Rauschhülle hinausgeht. Mit RAUSCHPROFIL-TOLERANZ lässt sich dieser zusätzliche Sicherheitsabstand fein einstellen. Das Audiosignal selbst wird dabei nicht verändert oder gefiltert.

8. Zeichensatz: Standard ist International / Deutsch. Für Amateurfunk-QSOs gibt es zusätzlich International / Amateurfunk-Prosigns; dabei werden zusammenhängend gesendete Verfahrenszeichen wie <SK>, <AR>, <BT>, <KN> und <AS> bevorzugt dargestellt. Außerdem stehen Russisch / Kyrillisch und Griechisch zur Verfügung.

9. Textanzeige: Mit AUTO-SCROLL TEXT folgt die Klartextanzeige neuen Zeichen automatisch. Wird der Schalter ausgeschaltet, kann im bisherigen Text frei gescrollt werden, während die Dekodierung weiterläuft.

Hinweis: CW bedeutet Continuous Wave, auf Deutsch etwa „Dauerstrich“. Beim Morsen wird dieser Träger im Rhythmus von Punkten und Strichen ein- und ausgeschaltet. Die automatische Erkennung ist eine Messhilfe; Fading, Störungen, sehr weiche Tastung oder mehrere Signale im Filter können Fehler verursachen.