Auf zu den Sternen!

Mit einem Teleobjektiv kommt man weit aber mit einem Teleskop und einer Digitalkamera (das nennt sich Digiskopie (mit Spektiv) oder Astrofotografie) kommt man weiter, sehr viel weiter! Allerdings kann man nicht einfach irgendein Teleskop nehmen und irgendeine Digitalkamera und auf gute Ergebnisse hoffen. Besonders ein stabiles und schweres Stativ ist für verwacklungsfreie Bilder wichtig, bzw. ein Motor, der die Erdbewegung ausgleicht. Für weniger stabile Stative kann man aber auf eine USB Astrokamera zurückgreifen. Diese haben besonders feine Pixel und ihre geringe Auflösung (640 x 480 z.B.) ist nicht mit der üblicher Bilder zu vergleichen.
 

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Teleskop mit GPS und integrierter CCD Kamera

Meade Teleskop ACF-SC 152/1524 LightSwitch GoTo - astroshop.de

Wer dieses Teleskop sein eigen nennt (Meade ACF-SC 152/1524) braucht sich keine Sorgen um Ausrichtung, Auffinden von Planeten, Sternen oder Deepsky Objekten wie den Orion Nebel zu machen. Ein wahr gewordener Forschertraum. Man schaltet es einfach an und das Hight-Tech System richtet sich per GPS exakt aus. Dann Objekt aus der Datenbank suchen und anfahren.

Auspacken - Anschalten - Ausrichten lassen - los gehts!

Hochauflösendes Foto per extrem lichtempfindlicher integrierter CCD Kamera auf SD Karte aufnehmen. Fertig! Alles zusammen unter 2000 €. Ein fairer Preis wie ich finde. Fast ein Schnäppchen. Und man hat sofort Erfolgserlebnisse! Ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Astrofotografie. Ich spreche aus Erfahrung...

 

Man kann das Teleskop auch mit der kostenlosen (und sehr guten) Software Stellarium kontrollieren! Man erhält so wertvolle Zusatzinformationen über Himmelsobjekte und kann diese direkt ansteuern!

Der Orion Nebel und andere atemberaubende Himmelsobjekte live erleben ist um einiges aufregender, als im Kino oder im Fernsehen. Man kann seine eigenen Fotos auch als Poster ausdrucken. Ich habe einen riesigen Mond in meinem Zimmer. Gestochen scharf und selbst gemacht.
Orion Nebel Astrofotografie

 

Grundsätzlich eignen sich sogenannte "Refraktoren" (Linsenteleskope) mit einem Öffnungsverhältnis (Brennweite geteilt durch Öffnungsdurchmesser des Objektivs) größer als 10 besser für Planetenbeobachtung als Spiegelteleskope. Für sehr weit entfernte "Deep Sky" Objekte wie Nebel und Sterne eignen sich die "schnelleren" weil lichtempfindlicheren Spiegelteleskope wiederum besser.

Ein sehr gutes Buch über Teleskope: Das Astro-Teleskop für Einsteiger: Kaufberatung, Technik, Himmelsbeobachtung

Darunter fallen "Cassegrain", "Schmidt-Cassegrain", "Matsukow", "Newton" und "Dobson" Teleskope. Diese haben im Vergleich zu den Refraktoren (klassisches Linsenteleskop) weniger Tiefenschärfe und bilden naheliegende Planeten am Rand unscharf ab. Spiegelteleskope sind zwar sehr kompakt, dafür aber empfindlicher, was die Spiegeljustage angeht. Außerdem ist der Spiegel temperaturempfindlich und liefert eventuell unscharfe Bilder.

Computergesteuert!

Es ist natürlich faszinierend, ein Teleskop mit einem Computer zu steuern. Theoretisch kann man dann irgendein Himmelsobjekt exakt ansteuern. Ganz so einfach ist es natürlich auch wieder nicht, da ja das Teleskop zunächst einmal exakt ausgerichtet sein muss. Hier in diesem Video verwende ich eine Universal Computersteuerung für beliebige Teleskop bis ca. 4 kg Gewicht. So kann ich mit dem Handsteuergerät das Teleskop kontrollieren.

 

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Steuerung mit Stellarium am PC

Mit der Merlin Skywatcher AZ Goto Montierung kann man auch ein beliebiges Teleskop mit der kostenlosen Software Stellarium vom PC aus steuern. Das ist natürlich die faszinierendste und verlockendste Alternative für echte Pioniere, die gleichzeitig auch die digitale technische Herausforderung suchen. Im Video zeige ich wie ich die Skywatcher Merlin Montierung mit dem PC verbinde.

 

Test Astrofotografie (umwerfend!)

Celestron Teleskop AC 90/1000 Astromaster AZ - astroshop.de Ich habe nun mein erstes Mondfoto mit dem "DS-2080" und der "Pentax K20D" im RAW Format gemacht (fokal, also ohne Objektiv) und bin schlicht überwältigt von der Bildqualität und Schärfe! Durch den "Cropfaktor" von 1,55 der Pentax (Brennweitenverlängerung) kommt auch ohne Okular eine Brennweite von 800 mm x 1,55 = 1240 mm zusammen. Das entspricht einem Vergrößerungsfaktor von 1240 / 32 (Normalbrennweite) = 38,75 Mit einem speziellen Okularadapter (noch in der Post) kann man jedoch wesentlich stärkere Vergrößerungen erreichen...

Das rechts abgebildete Teleskop (Celestron Teleskop AC 90/1000 Astromaster AZ) hat zwar keine Computersteuerung, ist aber optisch etwas dem "Meade DS-2080" überlegen und wird von Astronomen empfohlen. Er könnte auch mit der Skywatcher Merlin Montierung computergetsuert werden. Der Preis ist sogar noch etwas niedriger. Für mehr Infos einfach auf das Bild klicken.

Meade DS-2080 Mond Foto

Die Landestelle der "Apollo 11" 1969 auf dem Mond. Schärfe und fehlende Farbsäume sind beispielhaft! Farbsäume sind bunte Randlinien, die bei minderwertigen Optiken entstehen.

Meade SD-2080 Detail Testbild Mond

Auch die Details werden wunderbar scharf und lassen das Fotografen-Herz höher schlagen!

Meade DS-2080 erste Nacht

Meine erste Nacht mit dem "Meade DS-2080" Refraktor... es war kalt! Aber die Erwartung schöner Bilder ließ mich die Kälte vergessen ;-)