Ich sage nicht, wieviel ich für das "Soligor 120 - 600 mm" Telezoom (Drehzoom, baugleich Vivitar) bei Ebay bezahlt habe, denn sonst denkt ihr, es ist ein billiges Objektiv ;-) Man kann es mit etwas Glück für ca. 250 Euro ergattern aber üblicherweise wird es mit 400 Euro und mehr gehandelt. Mit einer Lichtstärke von 5,6 - 8 und einer Blende von 5,6 bis 32 (82 mm Durchmesser) kann man das über 2200 Gramm schwere Objektiv auch für die Astrofotografie benutzen, vornehmlich Mondaufnahmen.
Die Schärfe ist meiner Erfahrung nach mit der "Lumix GF1" besser als mit der "Pentax K20D" aber das mag auch am besseren Display liegen, mit dem man ja scharf stellt. Komischerweise ist der schärfste Bereich bei der Mondfotografie nicht etwa bei Unendlich, sondern ein Tick davor. Und um den genau zu treffen braucht es schon ein scharfes Display, wie es die "Lumix GF1" hat. Natürlich mit Bildschirmlupe.

Das kleine schwarze Ding am rechten Ende ist die Lumix GF1 ;-)

Ganz schön lang das Soligor Telezoom...

... und ganz schön dick (82 mm). Mit 2x Telekonverter 2400 mm Brennweite! (48-fache Vergrößerung!)

Erstes Testfoto vom Vollmond mit "Lumix GF1" und "Soligor 120-600mm", effektive Brennweite 1200 mm (Kleinbild) Vollbild Die Qualität ist nicht ganz so gut wie mit dem Teleskop aber durchaus brauchbar. Ein Teleskop ist dafür viel unhandlicher und kann nicht abgeblendet werden (Naturfotografie). Zudem sieht man alles richtig herum und nicht spiegelverkehrt, wie beim Teleskop. Weitere Bilder von anderen Fotografen (viele Tennisfotos, Naturfotos ganz weit hinten)
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